Gero Körner - About

„Meine Wurzeln als Musiker“, so Gero Körner über seine musikalischen Einflüsse, „liegen in dem, was man als die schwarzen Anteile des Jazz bezeichnen könnte - im Blues, im Soul und im Funk.“ Sich selbst sieht er in erster Linie als Jazzpianist, der jedoch in der Tradition von Stevie Wonder, Ramsey Louis oder Herbie Hancock dessen populären Spielformen zugeneigt ist.

Zugleich besitzt er ein großes Faible für die klassische Musik, aus der er ebenfalls viel Inspiration bezieht. So verwebt er in seiner Improvisation akzentuiertes, vom Blues beeinflusstes Spiel mit lyrischen Klängen, die an Sergej Prokofjeff oder Eric Satie erinnern. Als Grenzgänger zwischen Jazz, Rock, Electronic und Klassik versteht sich Gero Körner somit weniger als Jazz-Purist. Ihn interessiert stattdessen eine musikalische Sprache, die sich verschiedener Einflüsse bedient und diese in einen neuen Kontext stellt.

Angefangen mit dem Klavierspiel hat Gero Körner bereits im Alter von 5 Jahren. Später studierte er an der Hochschule für Musik in Köln Jazz-Klavier, erweiterte jedoch parallel dazu in privaten Unterrichtsstunden sein Spektrum um klassisches Klavier.

Seitdem hat er sein Können auf dem Klavier und verschiedenen Synthesizern in einer Reihe von Projekten unter Beweis gestellt. Als Sideman begleitete er Künstler wie Ina Deter, Wonderwall, Gunter Hampel, Heribert Leuchter und Christoph Titz auf Tourneen und Platteneinspielungen. In der Progressiv-Rockband „RUFUS ZUPHALL“ ist er seit ihrer Reunion im Jahr 1999 festes Mitglied. Außerdem wirkte er in verschiedenen Theater- und Musicalproduktionen als Keyboarder mit.

Daneben leitet er auch eigene Projekte, deren unterschiedliche Ausrichtung noch einmal Körners Experimentierfreude und Vielseitigkeit unter Beweis stellt: Sein Piano-Solo Projekt verwebt auf eigentümliche Weise traditionellen und zeitgenössischen Jazz mit Klassischen Kängen bis hin zu Minimal-Music oder Electronica anleihen. Das Solospiel erlaubt ihm dabei, das breite Spektrum seiner musikalischen Interessen voll auszuloten. Der 2009 erschienene Longplayer „TRUTH - featuring Soleil Niklasson“ hingegen ist mit treibenden Hammond-Soul und Funk stärker auf Tanzbarkeit ausgerichtet.

Gero Körner - aka flow
 
Hinweis
Live-Dates
Portrait von Gero Körner
Deutsch  English